Märchenbuch/Der Wolf und die sieben Geißlein: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 23. März 2020, 10:35 Uhr

Aussehen

Ein Buch mit dem Titel: Der Wolf und die sieben Geißlein

Informationen

Kann von einem Seher oder Alchemisten bestimmt werden, wenn keines gesetzt ist, wird Unbekannt angegeben. Nur der Alchemist kann bestimmen, welches Metall auch Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei beinhaltet.Material: Papier
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung (auch für Seher) nter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Gewicht.

Generell gilt zu beachten, es gibt Gegenstände die stapeln, das Gewicht (damit Volumenverbrauch) bei stapelbaren Gegenständen verhält sich anders, je nach Menge.
Gewicht:
1 (sehr leicht)
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung unter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Licht.Licht: 0 (leuchtet nicht)
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Brennbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz brennt, Textil brennt, Bein brennt nicht.Brennbar: ja
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Schwimmbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz schwimmt, Textil schwimmt nicht, Bein schwimmt nicht.Schwimmt: ja

Fundort

Im Schlafzimmer der Villa von Knossos auf Kreta.

Inhalt

Eine Variante des bekannten Märchens.

Faksimile

   Der Wolf und die sieben Geisslein

Es war einmal eine alte Geiss, die hatte sieben kleine Geisslein. 
Die Geisslein waren noch sehr klein, daher schliefen sie alle in einem
Bett. Es war ein schoenes Bett, die Bettdecke war weich und am Giebel
hatte es kunstvolle Schnitzereien.

Die Schnitzereien hatte ein in der Naehe lebender Handwerkszwerg in
muehevoller Kleinarbeit angefertigt, sie war sehr filigran. Fuer
solche Schnitzereinen benutze er ganz besondere Schnitzmesser, die er
in Ambring schaerfen liess. Die Messer waren so scharf, dass er sich
damit schon mehrmals geschnitten hatte. Aber zum Glueck wohnte ja
hinter den sieben Bergen ein guter Heiler.

Eigentlich waren es ja nur sechs Berge, der mittlere war nur ein 
flacher Huegel mit einer grossen Tanne darauf. In den Aesten der
Tanne hatte ein Eichhoernchen sein Nest. Tag fuer Tag kletterte es 
durch das Geaest und klaubte Samen aus den Zapfen. Meist waren auch 
genug Samen vorhanden, bis aus den einen, sehr langen Winter, als 
Frau Holle neue Betten bekam.

Durch einen Fehler im Bettenladen wurden zwei Wagenladungen Bettdecken
und Kissen geliefert, anstatt je zwei davon. Daraufhin verlor Frau 
Holle saemtliche Selbstbeherrschung und schuettelte all' das Bettzeug 
gruendlich aus. Dem Bettenladen wurde der lange Winter in Rechnung
gestellt, woraufhin er Pleite ging und schliessen musste. Die Fenster
und Tueren des Ladens wurden mit Brettern vernagelt.

Es waren keine neuen Bretter, sie lagen schon lange auf einem Haufen
hinter dem Haus herum. Dort stand mal ein Schuppen fuer Gartengeraete,
der mit der Zeit immer mehr verfiel und irgendwann zusammenbrach. Ein
kaputter Besen lag auch noch zwischen den Truemmern.

Der Besen gehoerte einst einer Hexe, die damit immer zum Einkaufen 
flog. Eines Tages kam sie durch Scherwinde ins Trudeln und stuerzte 
in einen See. Der Besen zerbrach dabei. Bei dem Absturz wurde auch ein
Frosch verletzt, welcher eine golgene Kugel bei sich trug.

Die Kugel gehoerte einst einer schoenen Prinzessin, die damit gern 
spielte. Sie trug dabei ein Kleid, welches extra fuer sie angefertigt 

wurde. In diesem Kleid waren Stoffe in allen Farben des Regenbogens
verarbeitet. Das war auch noch nicht so schwierig, da der Regenbogen 
damals noch schwarz-weiss war.

Kurz darauf wurde die Farbe Gelb erfunden, was das Bekleidungshandwerk
in eine tiefe Kriese stuerzte. Diese Kriese dauerte bis zur Erfindung
der Farbe Blau und kostete vielen Handwerker mehrere Prozent des 
Jahresumsatzes. Mit Blau waren alle Probleme dann behoben, denn Blau
mochten die Leute. Blau war die Farbe des Himmels, des Meeres und der
Betrunkenen.

Betrunkensein war damals noch ein ehrenwerter Zustand - es gab derzeit
einen Koenig, der dauerhaft betrunken war. Dieser Koenig hatte eine 
Tocher, die aber verstossen wurde, nachdem sie ihre goldene Kugel an 
einen Frosch verlor.

Der Frosch wurde kurze Zeit spaeter bei einem Besenabsturz schwer 
verletzt. Die zustaendige Flughexe wurde zwar freigesprochen, musste 
ihren Besen aber auf einem alten Bretterhaufen entsorgen. 

Die Bretter wurden spaeter zum Vernageln der Ladenfenster verwendet,
nachdem der Bettenladen durch eine Fehllieferung an Frau Holle und den
darauf folgenden Schadensersatzanspruchen zahlungsunfaehig wurde. Auch
starb ein Eichhoernchen, welches in einer hohen Tanne auf einem 
flachen Huegel sein Nest hatte. An beiden Seiten des Huegels waren je
drei Berge. Hinter den drei linken Bergen wohnte ein Heiler, hinter 
den rechten drei Bergen wohnte ein Handwerkszwerg.

Der Heiler half dem Zwerg einmal, als dieser sich mit seinen scharfen
Schnitzmessern verletzte. Er hatte an kunstvollen Schnitzereien am 
Giebel eines Bettes gearbeitet. In diesem Bett sollten sieben kleine 
Geisslein schlafen, zugedeckt mit einer weichen und warmen Bettdecke.

Um es kurz zu machen, eines Tages, als die alte Geiss gerade hinter 
dem Haus auf dem Klo war, kam der Wolf und frass die sieben Geisslein.

 - Ende -