Märchenbuch/Rotboldchen und der böse Wolf: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. März 2020, 10:38 Uhr

Aussehen

Ein Buch mit dem Titel: Rotboldchen und der boese Wolf

Informationen

Kann von einem Seher oder Alchemisten bestimmt werden, wenn keines gesetzt ist, wird Unbekannt angegeben. Nur der Alchemist kann bestimmen, welches Metall auch Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei beinhaltet.Material: Papier
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung (auch für Seher) nter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Gewicht.

Generell gilt zu beachten, es gibt Gegenstände die stapeln, das Gewicht (damit Volumenverbrauch) bei stapelbaren Gegenständen verhält sich anders, je nach Menge.
Gewicht:
1 (sehr leicht)
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung unter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Licht.Licht: 0 (leuchtet nicht)
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Brennbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz brennt, Textil brennt, Bein brennt nicht.Brennbar: ja
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Schwimmbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz schwimmt, Textil schwimmt nicht, Bein schwimmt nicht.Schwimmt: ja

Fundort

Im Schlafzimmer der Villa von Knossos auf Kreta.

Inhalt

Faksimile

    Rotboldchen und der boese Wolf

Es war einmal ein Kobold, der hatte feuerrote Haare.
Eines Tages wollte er seine kranke Grossmutter besuchen, die in einer Huette 
im Wald lebte. Dazu packte er eine Flasche Wein und einen Kuchen in ein 
Koerbchen und machte sich auf den Weg.

Unterwegs kam er an einer Lichtung vorbei, auf der viele herrliche Blumen 
wuchsen. Da konnte sich der Kobold nicht beherrschen und huepfte frohgemut so 
lange auf der Wiese herum, bis auch die letzte Blume zertrampelt war.

Dies sah ein Wolf, der gerade kackend in einem Gebuesch hockte. Er dachte 
sich, solange der Kobold die Blumen zerhuepft, gehe ich zur Grossmutter.
Er wischte sich schnell an einem Grasbueschel den Hintern sauber, wobei er 
die linke Tuer eines Apothekerschrankes fand, und machte sich dann gleich 
auf den Weg.

Bei der Huette der Grossmutter angekommen klopfte er an die Tuer. Als die 
Grossmutter die Tuer oeffnete, teilte er ihr mit, dass es auf dem K-Platz 
Freibier gaebe. Die Grossmutter liess sich das nicht zweimal sagen, sie 
streckte ihre Fluegel aus und flog davon. Darauf hatte der Wolf nur gewartet. 
Er zog sich den Obsidianpanzer der Grossmutter an und legte sich ins Bett.

Kurz darauf kam auch der Kobold an der Huette an. Er war inzwischen dick und 
rund, denn er hatte unterwegs einen Schwangerschaftstest gefunden und auch 
gleich ausprobiert. Er betrat die Huette und sah den Wolf im Bett der 
Grossmutter liegen.

"Wolf, warum liegst du im Bett der Grossmutter? fragte er.

"Damit ich dich besser fressen kann." antwortete der Wolf und frass den 
Kobold auf.

Die Grossmutter war inzwischen auf dem K-Platz angekommen und sah, dass sie 
belogen worden war. Dort sass nur eine alter Jaeger auf dem Beckenrand und 
rauchte eine Pfeife.
Die Grossmutter erschoss den Jaeger und machte sich auf den Rueckweg zu ihrer 
Huette. Sie verflog sich und landete ploetzlich auf dem Bahnhof in Erlangen. 
Der EuroCity hatte Verspaetung, daher hatte die Grossmutter noch Zeit, das 
Pfeifchen des Jaegers zu rauchen. Ein Bahnwaerter kam vorbei und sperrte sie 
ein, denn auf dem Bahnhof herrschte Rauchverbot.

In der Huette der Grossmutter war der Wolf eingeschlafen, denn das Bett der 
Grossmutter war wirklich sehr flauschig. Der Kobold hoerte das Schnarchen des 
Wolfes und erkannte seine Chance. Mit kraeftigen Schwimmbewegungen kroch er 
die Speiseroehre des Wolfes hinauf und kletterte aus seinem Maul.

Ploetzlich klopfte es an der Tuer. Draussen stand der Raeuber Hotzenplotz und 
verkaufte Kekse.

"Nein danke," sagte der Kobold, "ich habe schon Kuchen und Wein."

Inzwischen war der Wolf aufgewacht und auch zur Tuer getreten. Er kaufte zwei 
Paeckchen Kruemelkekse. Hotzenplotz war zufrieden und ging in den Wald. Er 
wurde nie wieder gesehen, denn durch den Keks-Verkauf konnte er sich endlich 
Unsichtbarkeit leisten.

Waehrend der Wolf seine Kekse frass, suchte der Kobold nach der Grossmutter. 
Dem Wolf entging das nicht, und so erklaerte er dem Kobold, dass die 
Grossmutter in Erlangen im Bahngefaengnis sitzt. Er hatte das Foto der 
Grossmutter auf der Keksschachtel gesehen, wo sie als abschreckendes Beispiel 
diente.

Der Kobold betrat den Steinkreis hinter dem Haus und landete auch in Erlangen. 
Dort verkaufte er der Grossmutter nun endlich den Wein und Kuchen.

Die Grossmutter nahm die Feile aus dem Kuchen und feilte ihr Gefaengnisbett 
entzwei. Da dies keine akzeptablen Haftbedingungen mehr waren, wurde sie 
begnadigt. Sie flog zurueck zu ihrer Huette, heiratete den Wolf und sie 
lebten lange und zufrieden bis zum naechsten Armageddon.

Der Kobold jedoch kaufte sich endlich ein Schiff und reiste damit um die Welt. 
Und wenn er nicht gestorben ist, dann ist er immer noch schwanger.

 - Ende -