Eine dicke Chronik

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Aussehen

Ein dicke Chronik. Leider noch fast leer,
bis auf die ersten Seiten. Unten
am Deckel steht der Name Chronos.

Informationen

Kann von einem Seher oder Alchemisten bestimmt werden, wenn keines gesetzt ist, wird Unbekannt angegeben. Nur der Alchemist kann bestimmen, welches Metall auch Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei beinhaltet.Material: Papier
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung (auch für Seher) nter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Gewicht.

Generell gilt zu beachten, es gibt Gegenstände die stapeln, das Gewicht (damit Volumenverbrauch) bei stapelbaren Gegenständen verhält sich anders, je nach Menge.
Gewicht:
2 (leicht)
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung unter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Licht.Licht: 0 (leuchtet nicht)
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Brennbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz brennt, Textil brennt, Bein brennt nicht.Brennbar: ja
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Schwimmbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz schwimmt, Textil schwimmt nicht, Bein schwimmt nicht.Schwimmt: ja

Fundort

Im ersten Regal im Lesesaal in der Bibliothek von Knossos auf Kreta.

Inhalt

Die Geschichte der Stadt Knossos.

Faksimile

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Chronik der Stadt Knossos                  

               Mittwoch 18. Juli 70 

Auflage 1

 Seite 2-6 Ueber die Historie von Knossos

 Seite 7-8 Zeittafel

 
 Gez. Chronist
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Die Stadt wurde von Aeneas gegruendet.

Seit Urzeiten sind hier Druiden 
angesiedelt. Es gibt sogar eine Geschichte,
dass der Baum, der innerhalb der Gilde 
waechst, seit Anfang der Zeit besteht.

Als Knossos immer mehr zu Stadt wurde, 
wurde dann geschickt ein Gebaeude 
darum errichtet und die Druiden pflegen 
den Baum, was jeder sehen kann,
der diese wunderschoene Gilde jemals 
besucht hat. Oder kuemmert sich der
Baum um die Druiden? Jedenfalls begingen 
die Druiden ihre Rituale dort schon, 
als Kreta noch eine stark bewaldete, 
unberuehrte Insel war.

Die Schifffahrt ist einer der groessten 
Industriezweige auf Kreta.
Knossos hat den schoensten Hafen in ganz 
Magyra. Der Leuchtturm, ein
Meisterwerk hiesiger Ingenieurskunst, 
strahlt nachts weit aufs Meer hinaus.
Leider hat dies auch Schattenseiten, so 
ist Kreta wohl genau aus diesem
Grund eine ziemliche Wueste im Vergleich 
zu frueher. Der Schiffsbau hat die
Waelder verschlungen, weswegen jetzt auch 
strikte Gesetze existieren, die
jedem nur ein Schiff zugestehen, anstatt 
wie frueher, eine ganze Flotte.
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Frueher war ja der Schiffsbau auf Vaniorh 
angesiedelt, der allerdings wegen
der Gefahr durch Ueberfaelle der Orks beim 
Holzschlagen, zum Glueck hierher 
verlegt werden musste.
Leider stiess ein besonders starker Stamm 
Orks auch nach Kreta vor.  Wir 
konnten uns allerdings dank unserer 
wehrhaften Stadt behaupten. Es gab sogar 
einen Grossangriff der Orks auf unsere 
Stadt, bei dem auch Magie im Spiel 
war. Einige Leute verschwanden bei diesem 
ploetzlich in einer Rauchwolke.  
Wir konnten diesen Angriff jedoch nicht 
zuletzt dank der tatkraeftigen 
Unterstuetzung der Druidengilde 
zurueckschlagen. Seitdem belagern die Orks 
nur noch die Handelswege, wie auch einige 
gewoehnliche Wegelagerer.

Weiter existieren hier ein uraltes 
Postgebaeude, mit einem von den Barden 
gestifteten Denkmal, wohl aus Dankbarkeit 
wegen der Dienste, da sich in Ephesos
keine Post ansiedeln wollte, in diesen 
verbrecherverseuchten kleinen Nest,
wo auch der Gildensitz ist. In einer 
Kirche, romantisch gelegen, kann der Bund
fuers Leben geschlossen werden, der 
allerdings in Gallien, seltsamerweise 
nicht anerkannt wird.
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Es kursieren seltsamerweise auch 
Geschichten von Hexen. Was wohl an dem 
unheimlichen und recht seltsamen Wald 
westlich von Knossos liegt. 
Auch wird von dem Kraeuterweib hier 
erzaehlt, sie sei eine Hexe.
Ich glaube davon kein Wort, wobei Knossos 
immer schon fuer das Wissen
um die Heilkunst sehr bekannt war, allein 
schon, wegen der vielen
heilkraeftigen Pflanzen, die hier in der 
Umgebung wachsen.

Es existieren unzaehlige Geschichten und 
Anektoten ueber diese Stadt:

So will ein Druide einen Landweg zum 
Karnutenwald in Gallien gefunden haben.
Er war ganz stolz, als er nach langer 
Wanderschaft nach Knossos zurueckkam,
was uns eindeutig klar macht, dass es 
nicht gut ist, ohne den Kopf vor
der Sonne zu schuetzen auf Kreta 
herumzulaufen; wie leicht bekommt man 
einen Sonnenstich.
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Ein wahnsinniger Tierschlaechter hat 
dutzendweise unschuldige Haustiere 
abgeschlachtet, und leider hat er auch 
noch Nachahmer gefunden.
Er hat viel Trauer und Leid unter die 
Tierbesitzer von Knossos gebracht.
Er versuchte sich damit zu rechtfertigen, 
dass er die Tiere nur von dem
boesen Einfluss ihrer Besitzer, die Hexen 
gewesen sein sollen, 
befreien wollte. Leider ist er immernoch 
nicht unschaedlich gemacht.
Was mich darauf bringt, dass das Essen in 
unserem Gasthof wirklich ausge-
zeichnet ist, warum bloss?

Als Kuriosum ist auch sicher Erad Nairs 
Haus zu bezeichnen, seltsamerweise
behaupten die Bewohner von Tadmor auf 
Vaniorh, dass Erad Nairs Haus in Tadmor 
stuende.
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Wir erinnern uns noch alle an den 
heldenhaften Auszug der Druiden, um das
Boese in der Naehe von Tadmor durch ein 
maechtiges Ritual zu bekaempfen,
wo ein ganzer Wald durch ein riesigen 
Feuerstreich vernichtet wurde.
Das Boese leistete maechtigen Widerstand, 
so dass eine ganze Insel im
Verlauf des Rituals unterging. Einige 
Druiden berichteten sogar, das sie 
nach erfolgreicher Durchfuehrung des 
Rituals bei ihrer Rueckkehr fast von 
riesigen Kaefern gefressen wurden.

Wir alle schulden Dank der Familie 
Motates, die sich so fuehrsorglich um
die Armen der Stadt kuemmert. 
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18. Juli 70
Es bestehen Geruechte ueber einen heftigen 
Streit innerhalb der Druidengilde.
Hoffentlich wird die Gilde nicht 
zerbrechen. Es hat sich schon eine
Splittergruppe gebildet, die sich Druyden 
nennt. Ein Druide wurde aus der Gilde
entfernt und mehrere Druiden haben die 
Gilde freiwillig verlassen.
Die ganze Stadt ist in Aufregung und es 
gibt kein anderes Gespraechsthema.

Freitag 21. Dezember 70 12:03:18
Eine riesige Welle aus kleinen flauschigen 
Tierchen aus Richtung Vaniorh 
kommend schwabte ueber die Kokosinseln 
hinweg und frass anscheinend ganz 
Magyra, Armageddon sei dank, wurde die 
Welt wieder aufgebaut.

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19. Maerz 89 
   Die Hexen werden durch marodierende 
Orkbanden vertrieben, 
   sie sollen in noerdlichen Gefilden eine 
neue Heimat gefunden haben.
   Seitdem wird der Wald westlich von 
Knossos von Orks kontrolliert,
   vom Besuch wird abgeraten.
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