Ein Tagebuch

Aus Unitopiawiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Aussehen

Das ist das Tagebuch einer kretischen Brueckenwache. Es sieht so aus, als
ob es schon mal im Wasser gelegen hat.

Informationen

Kann von einem Seher oder Alchemisten bestimmt werden, wenn keines gesetzt ist, wird Unbekannt angegeben. Nur der Alchemist kann bestimmen, welches Metall auch Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei beinhaltet.Material: Papier
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung (auch für Seher) nter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Gewicht.

Generell gilt zu beachten, es gibt Gegenstände die stapeln, das Gewicht (damit Volumenverbrauch) bei stapelbaren Gegenständen verhält sich anders, je nach Menge.
Gewicht:
1 (sehr leicht)
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung unter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Licht.Licht: 0 (leuchtet nicht)
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Brennbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz brennt, Textil brennt, Bein brennt nicht.Brennbar: ja
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Schwimmbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz schwimmt, Textil schwimmt nicht, Bein schwimmt nicht.Schwimmt: ja

Fundort

In der Wachstube des Ostturms auf der kretischen Brücke zwischen Kreta und Phrygia.

Inhalt

Das Tagebuch einer Brückenwache.

Faksimile

Tag 1 ~ Vor ein paar Tagen hatte so ein komischer Kauz mein Tagebuch 
geklaut. Er hatte so ein irres glitzern in den Augen und redete staendig 
was von Schatz, mein Schatz und einer Geheimkammer. Ob er meine Oma 
getroffen hat? Ehe ich antworten konnte schnappte er sich mein Tagebuch,
auf das er gierig geschielt hatte und sprang damit ins Meer, nahe des
Ufers.

Heute fand ich mein Buch am Ufer wieder. Es lag wohl zu lange im Wasser. 
Meine Aufzeichnungen ueber den Bau der Bruecke, der Jagd auf Gesindel und
die Legende die mir meine Oma immer erzaehlte, wenn ich sie besuchte, sind
leider nicht mehr zu lesen. Dummerweise habe ich vergessen bei welchem Tag
ich war als ich das letzte mal was reinschrieb. Was soll's. Fange ich halt
wieder bei Tag 1 an.

Tag 2 ~ Nichts los heute. Nur ein paar Haendler, die die Bruecke 
passierten. Habe den ganzen Nachmittag mit meinen Kumpels gezockt. Den 
Dicken hab ich ganz schoen ueber den Tisch gezogen und ihm 200 Gulden 
abgeknoepft. Hehe! Freu mich schon beim Weinhaendler Xeros in Knossos 
reinzuschauen, wenn ich frei habe!

Tag 3 ~ Ein schoener neuer Morgen bricht heran. Das Meer funkelt tuerkis,
die Sonne geht rot-golden hinter dem Horizont auf. Scheint ein ruhiger
Tag zu werden.

Gab einem Wanderer, der sich als Forscher ausgab, freundlich Auskunft
ueber unsere Bruecke, Stolz der kretischen Architektur und Baukunst. Ich
sagte ihm auch, dass die Geheimkammer, nach der er fragte, ein Maerchen
ist, und es sie gar nicht gibt. Wie ich seinen Erzaehlungen entnehmen
konnte, hat der komische Kauz, der mir mein Buch stahl, ueberlebt und ihm
die Legende um die Kammer erzaehlt.

Spaeter sah ich in an den Statuen rumturnen und jeden Zentimeter der
Bruecke absuchen. Anscheinend glaubte er meinen Worten nicht. Ich
ueberliess ihn seinem Tun und beachtete ihn nicht weiter.

Tag 4 ~ Wieder brach ein wunderschoener Tag an. Aber irgendwie nahm der
Strom der Reisenden stets zu. Staendig wurde ich das Gleiche gefragt. Bin
ich denn ein Auskunftsbuero? Wie soll man da Gesindel fernhalten wenn man
staendig von Touristen umlagert ist, die forschen wollen!
Einige begannen mit allerlei Werkzeug auf unsern schoenen Statuen
herumzuhaemmern. Keine Ahnung was die da suchen. - Bloede Legenden, machen
nur die Leute verrueckt...

Tag 5 ~ Staubwolken verschleiern den jungen Tag. Stimmengewirr ueberall.
Scharenweise Touristen, die unsere Bruecke besichtigen wollen. Ob das auch
alles Forscher sind? Wie soll man da die Uebersicht behalten? Ich glaube
wir brauchen mehr Personal und MEHR Lohn...!
Die Statuen sind von dem vielen begrabschen mittlerweile auch ganz
verschmiert. Koennen diese Leute nicht ihre Pfoten waschen bevor sie was
anfassen? Hoffentlich werde ich nicht in die Putzkolonne eingeteilt....

Tag 6 ~ Kroch total unausgeschlafen aus dem Bett. Die ganze Nacht ueber
laut referierende Leute auf der Bruecke. Und mein Kumpel schnarchte wieder
mal uebelst. Wie soll man da schlafen?

Hilferufe dringen an mein Ohr. Von unten, vom Meer. Eben sind ein paar
abgestuerzt bei dem Versuch die Pfeiler runter zu klettern. Man, ist das
ein Treiben, fast wie an Karneval. Einige springen freiwillig runter und
tauchen die Pfeiler ab. Man sieht sie wie Schatten unter Wasser. Die
meisten schaffen es irgendwie ans Land. Einige bleiben unten am Grund.
Nicht mein Problem. Wer nicht schwimmen kann, sollte halt nicht ins
Wasser! Ich hoffe ja nur, dass ich nicht in die Rettungskolonne eingeteilt
werde, sonst muss ich wieder Ueberstunden machen. Dabei wuerde ich lieber
die Besucher zu einem Spielchen einladen und sie abzocken. Hehe, man muss
ja gucken wie man den Mehraufwand bei diesen Besucher-Massen kompensieren
kann!

Tag 7 ~ Die Bauequipe weilte die ganze Nacht bei uns. Sie haben grad sehr
viel zu tun. Sie erzaehlten, dass diese Hobbyforscher beim Versuch, das
Geheimnis der Legende zu lueften, die halbe Bruecke zerdeppert haetten mit
Bomben und Hacken und so Kram.
Naja, die Bruecke ist ja stabil, ich glaube die haben auch ein bisschen
uebertrieben. Leider wollten sie nicht mit mir zocken. Aber es ist schon
unglaublich was die Geschichte meiner Oma alles ausloest. Wobei diese
Forscher sowieso alle ein bisschen meschugge sind. Nicht genug dass sie
jeden Stein unter und ueber Wasser umdrehen wollen, den Statuen versuchen
die Augen einzudruecken, in der Hoffnung es gehe irgendwo was auf. Nein,
ueberall graben und hacken sie Loecher, und andere fallen dann da rein.
Merkwuerdiges Volk. Wo es zu Hause bei einer Flasche Wein doch viel 
gemuetlicher ist.

Tag 8 ~ Nun reicht es mir aber! Nun wurde uns auch noch das Essen
gestohlen! So ohne Fruehstueck auf die Wache ist schon allerhand!
Heute, nach Ende der Schicht, werde ich in die Stadt gehen und meine
Versetzung beantragen. Und da ich morgen frei habe, guck ich grad noch
 bei Xeros rein, und lasse es mir so richtig gut gehen!

Juhuu, endlich Feierabend, ich mache mich auf den Weg.
Hoffentlich treiben sich keine Raeuber auf der Strasse rum....