Die phrygische Stadt Ephesos

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Die Stadt Ephesos liegt an der Südwestküste Phrygias, sie besitzt ein Dimensionstor, das direkt nach Gnazelschist auf Drachenland führt.

Die meisten Bewohner von Ephesos gehen ihren Geschäften nach und so ist es auch nicht weiter überraschend, dass man auf den ersten Blick auch kaum jemandem auf der Straße begegnet, der nicht Handel treibt oder der Unterwelt angehört, also auch nur seinen, dunklen Geschäften nachgeht.

Schaut man aber genauer hin, dann begegnet man des weiteren nicht etwa nur streunenden Hunden, wie Rocco und Zisco, sondern dem nackten Elend auf dem Gelände eines alten Tempels! Hier haust ein obdachloses, hungriges kleines Mädchen, um das sich scheinbar niemand kümmert. Und das in einem Tempel! Der zuständige Gott sollte sich jedenfalls schämen!

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Stadt Ephesos zu erreichen. Der Fußweg von über die große Brücke, die die beiden Hauptinseln Kreta und Phrygia verbindet, ist eine reizvolle Gelegenheit, die schöne Landschaft der beiden Inseln zu erkunden und ihre zahlreichen tierischen Bewohner kennen zu lernen.

Über den Seeweg mit Knossos, Vulkanien und der Dschungelinsel verbunden. Oder mit dem eigenen Schiff, dazu gibt es spezielle Schiffskurse zu diesem Hafen und zu jedem Anreisekurs auch den für die Rückfahrt. Wer lieber fliegt, kann sich am Landeplatz ein Ticket kaufen und mit der Montgolfiere von und nach Annonay fahren. Besonders exotisch ist die Reise durch das auf dem Marktplatz stehende Dimensionstor, durch das man nach Drachenland in den Ebenen gelangt.

Stadtplan

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Handel

Die geschäftstüchtigen Händler von Ephesos haben eine Vielzahl von Möglichkeiten gefunden, ihre Waren feilzubieten. Ob sie dies nun auf dem Marktplatz tun, wie der Fisch- und der Gemüsehändler, in einem Zelt wie der Betreiber des Ramschladens oder in einem gemauerten Gebäude wie der Betreiber des An- und Verkaufladens, sie alle finden ihre Kunden. Der wohl exotischste Laden von Ephesos ist wohl der Esotherikladen, der auf eine fast magische Art betreten und verlassen wird. Kürzlich blieb ein Planwagen mit der Schneiderin Rommi liegen, die nun ihre Taschen hier verkauft. Die Post darf in einer Stadt natürlich nicht fehlen.

Nationalbank

In der Nationalbank von Kreta, Filiale Ephesos, ist der Kobold Bargeldos am Schalter tätig. In der Wechselhalle arbeitet sein Kollege Wechselos. Im Tresorraum der Bank steht der mächtige Tresor der Bank. Im Garten der Bank, bisher ein Ödlandstreifen, wurden einige Blumen und ein Mirabellenbaum gepflanzt und der Rasen in Ordnung gebracht.

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Gewerbe

Obgleich eine Hafen- und Handelsstadt, so hat sich auch hier das produzierende Gewerbe eingefunden. Eine Schusterwerkstatt mit teilweise einzigartigen Angeboten und der Sitz eines Schneiders, der immer die neueste Mode anbietet, finden sich ebenfalls in Ephesos.

Hafen

Ephesos verfügt nicht nur über einen normalen Hafen, sondern auch über einen alten Yachthafen, der jeweils südlich und nördlich des normalen Hafens liegt. Der südliche Yachthafen ist allerdings sehr heruntergekommen, da die Planken schon sehr verrottet sind. Der nördliche Yachthafen ist in keinem besseren Zustand, da auch hier der Steg vor sich hin fault.

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Gastronomie

Für das leibliche Wohl ist hier in gleich doppelter Ausführung gesorgt. Wer seinen schnellen Hunger zwischendurch bekämpfen will, der besucht den Dönerladen. Wer hingegen das gemütliche Ambiente einer verrauchten Kneipe mag, der ist in der Taverne richtig. Im vorderen Teil kann man Essen bekommen, das nebenan in der Küche zubereitet wurde. Und im hinteren Teil liegt die Ephesos-Bar, in der ein junger Barkeeper überteuerte Getränke anbietet und ein Spieler immer bereit ist, seine Würfel zu schwingen.

Gilden

Ephesos ist der Sitz gleich zweier Gilden. Einmal befinden sich hier die aufgegebenen Räumlichkeiten der früher so berühmt-berüchtigten Mathematikergilde, zum anderen hat sich schon vor vielen Jahren die Bardengilde ein prächtiges Gebäude gebaut.

Während die Bardengilde aktiv wie eh und je ist und weiterhin Schüler in ihren hellen und luftigen Gildenräumen ausbildet, ist die Mathematikergilde seit langer Zeit faktisch ausgestorben. Warum man trotzdem öfter Geräusche aus ihrem alten Gebäude hören kann, ist wohl ein ungelöstes Rätsel.

Bardengilde

Die Gilde der Barden hat sich der Erforschung der Musik und des Wohlklangs verschrieben. Nach Kauf eines speziell geeichten Instruments bei dem von der Gilde fest angestellten Instrumentenbauer durchläuft der Barde einen anspruchsvollen Unterricht bei den Lehrern der Gilde, die ihn neben den Geheimnissen des Gesanges lehren, auf der Gitarre, der Duar, der Drehleier, der Geige, der Trommel und dem Klavier zu spielen. Ein anschließendes hartes Übungsprogramm führt irgendwann zur verdienten Perfektionierung seiner Fähigkeiten.

Neben dem üblichen Repertoire an Schlagern, Volksliedern und Gassenhauern beherrscht ein Barde einige alte, meist auf Notenblättern festgehaltene Weisen, die auf die Umstehenden besondere Wirkung haben oder interessante andere bemerkenswerte Veränderungen der Umwelt bewirken. Die Suche nach den Notenblättern, auf denen die kraftvollen Lieder verzeichnet sind, stellt eine ganze Reihe von kleinen, sehr lehrreichen Abenteuern dar.

Inzwischen beherrschen Barden auch die Kunst, eigene Liedkreationen aufs Papier zu bringen, die sie mit besonderer Vorliebe in ein Gesangbuch eintragen. Für das Aufsteigen ist Hamel zuständig.

Die Bardengilde hat sich in Ephesos ein prachtvolles Gildenzentrum eingerichtet. Die Gildenräume sind für jeden Besucher frei zu betreten, denn als weltoffene Gilde glauben die Barden an die Kraft der Kommunikation. So stehen neben dem Cafe auch die Räumlichkeiten der Verwaltung und des obersten Barden Hamel zu einer Besichtigung zur Verfügung. Sogar die Instrumente der Barden werden an jeden Kunden gerne verkauft, allerdings bezahlt der Nichtbarde das Doppelte. Ein ständiger Besucher und Dauergast ist Nampfdudel, der Druide, der das Café seit Jahren nicht verlassen hat.

Zeichenerklärung
| Nord/Süd
- West/Ost
/ Nordost/Südwest
\ Nordwest/Südost
˄ Hoch
˅ Runter
' Keine erkennbare Himmelsrichtung
. oder zur Verlängerung von Wegen
▼ ◄ Nur hinein
► ▲ Kein zurück
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 E Marktplatz

 1 Amatis Werkstatt
 2 Bardengilde (Lagerraum von Amati)
 3 Bardengilde (Skriba)
 4 Bardengilde (Gnurtsch)
               (Nampfdudel)
               (Schwarzes Brett)
 5 Bardengilde (Sitznischen)
 6 Bardengilde (Bühne)
               (Gotthilf)
 7 Bardengilde (Hamel)
 8 Bardengilde (Kiror)
 9 Bardengilde (Nargist)
10 Bardengilde (Haifets)
11 Bardengilde (Hurmest)
12 Bardengilde (Stavros)
13 Bardengilde (Schara)
14 Garten
15 Garten (Steinkreis)

Mathegilde

Die Mathematikergilde, oft auch einfach Mathegilde genannt, hat ihren Sitz in der Stadt Ephesos. Es ist zur Zeit unmöglich, der Mathematikergilde beizutreten. Sie ist der Schauplatz des Rätsels Mathegilde von Ephesos.

Betritt man heute die Gildenräume, so ist alles staubig und von Spinnweben bedeckt. Nur ein verwaistes Brett 'MATHEMATIKER' im Aufenthaltsraum, die großen Räume des Lehrsaales und die Reste der Bibliothek mit ihren zu Staub zerfallenen ehemals gewaltigen Buchbeständen lassen an die glorreiche Vergangenheit dieser ehemals so gewaltigen Gilde denken.

Deutlich besser erhalten, wenn auch vom Zahn der Zeit schon tüchtig benagt sind die Katakomben. Hier finden sich die Räume der Algebra, der Analysis, die großen Funktionsräume, die Polyederräume und findet sich am Ende der topologischen Räume sogar eine 'Kleinsche Flasche', natürlich begehbar. Weitere Höhepunkte für den neugierigen Besucher sind ein Marsch über die unendliche Komplexe Ebene und niemand sollte sich das Abenteuer des Wanderns in den Räumen des verdimensionalen Würfels entgehen lassen.

Souvenirs kann man je nach Geldbeutel im Gildenladen kaufen. Vielfältige Bewohner leben bis heute hier unten und warten darauf, besucht zu werden.

Der Sitz der Gilde ist ein repräsentativer Bau in bester Lage am Platz der Mathematiker in Ephesos. Den Hauptsitz und das Gildengebäude kann man auch als Nichtmitglied betreten. Zwar hat die Mathegilde zur Stunde ihren aktiven Betrieb eingestellt, dennoch sind einige wackere Angestellte noch immer in den Räumen der Gilde aktiv und halten tapfer die Stellung, wie der Bibliothekar, der Tapeziermeister und Achras, der Polyederforscher.

Die letzten bekannten lebenden Mitglieder der Mathegilde sind Professor Butterkeks, Podstranos und seine Schwester Podstrana. Bekannte ehemalige Mitglieder sind Banachtarskos, P-adicos und Sinushyperbolikos.

Zeichenerklärung
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 E Platz der Mathematiker
 
 1 Eingangshalle
 2 Informationsraum
 3 Gildenhalle
 4 Aufenthaltsraum
 5 Lehrsäle
 6 Vorzimmer
 7 Bibliothek
 8 Räume der Algebra
 9 Die Menge M
10 Topologische Räume
11 Kleinsche Flasche
12 Zahlentheorie-Keller
13 Die Klassenzahl h
14 Räume der Analysis
15 Funktionsräume
16 Gildenladen
17 Stochastikräume
18 Wahrscheinlichtkeitsräume
19 Komplexe Ebene
20 Geometriegruft
21 Polyederräume
22 Vierdimensionaler Würfel

Sehenswürdigkeiten

Kanalisation

Die Kanalisation zieht sich unter Ephesos hin. Es gibt vier bekannte Einstiege. Es ist das Zuhause von einem legendären Tier Magyras. Hier unten lebt außer einigen Kanalratten der Kanaligator! Für Forscher dürfte sein Nest interessant sein. Wer sich nicht die hier im Schmutz lauernde Cholera einfängt, kann interessante Fundstücke aufgabeln. Gerüchte munkeln von Eheringen, alten Kondomen oder gar für Magier Interessantem...

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Vampirhaus

In einem verborgenen Winkel der Stadt findet sich ein altes, heruntergekommenes Haus. Statt eines Kellers, besitzt das Haus eine Gruft in der sich ein Sarg befindet, daher munkelt die Bevölkerung von Ephesos, in dem Haus könnte ein Vampir leben und nennt es hinter vorgehaltener Hand sogar schon das Vampirhaus.

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Unterwelt

Wie in einer Handels- und Hafenstadt zu befürchten, so hat auch Ephesos ihre Probleme mit der Unterwelt. An einem öffentlichen Ort spricht den Reisenden ein Drogendealer ganz unverblümt an! Und wagt sich der Reisende in eine etwas dunklere Gasse der Stadt, so lauter ihm hier fast sicher ein Räuber auf!